Quelle: t-online
Zitat: Nach der Loveparade-Tragödie in Duisburg wollen die Organisatoren der Rostocker Hanse Sail ihr Sicherheitskonzept für die Anfang August geplante Großveranstaltung noch einmal überprüfen. Wie die Veranstalter des Windjammertreffens am Montag mitteilten, finden die Beratungen dazu am Mittwoch statt.
An der Sitzung nähmen auch Vertreter der Sicherheitsdienste und des Ordnungsamts der Stadt teil, sagte Hanse Sail-Chef Holger Bellgardt und bestätigte einen entsprechenden Zeitungsbericht. Im Blickpunkt stehe insbesondere die Sicherheit der Tunnel. Zudem solle über eventuelle zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen am besucherstärksten Veranstaltungstag, dem Samstag, diskutiert werden, sagte Bellgardt. An diesem Tag erwarten die Veranstalter rund 350 000 Gäste.
"Wir haben auf der Hanse Sail ein erprobtes Sicherheitskonzept und hatten in der Vergangenheit keine Probleme", betonte der Leiter des Hanse-Sail-Büros. Dennoch wolle er sich mit allen Beteiligten abstimmen und das Konzept überprüfen. Konkrete Ansatzpunkte zur Veränderung der Planung sehe er derzeit nicht. "Allerdings habe ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und möchte hören, was andere dazu zu sagen haben", ergänzte der Chef-Organisator des maritimen Großereignisses.
Während der Veranstaltung sollen laut Bellgardt zusätzlich zum Sicherheitsdienst und zur Polizei auch Einsatzkräfte des Brandschutz- und Rettungsamts sowohl am Stadthafen als auch in Warnemünde präsent sein.
Die Hanse Sail gilt als eines der größten Traditionsseglertreffen der Welt. Zu dem maritimen Spektakel vom 5. bis 8. August werden insgesamt mehr als eine Million Besucher erwartet.
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