Auch am Schaalsee in Zarrentin rückte die Feuerwehr am Wochenende an - allerdings nur zur Übung: Die Ortswehr Testorf probte die Rettung von ins Eis eingebrochenen Menschen. Unter Aufsicht der Zarrentiner DLRG holten die Feuerwehrmänner einen Mann im wasserdichten Anzug mit Steckleitern und Seilen aus dem eiskalten Wasser. Im Ernstfall bleiben einem ins Eis eingebrochenen Menschen 15 Minuten Zeit zum Überleben. "Hier zählt jede Sekunde, es geht um Menschenleben, da fahren wir lieber einmal umsonst", meinte Taucheinsatzleiter Dirk Fuhrer. Die Übung am Sonnabend war die erste Eisrettung überhaupt auf dem Schaalsee. Solange es kalt ist, solle auch mit anderen Ortswehren der Einsatz nach Eiseinbrüchen geübt werden.
Vergnügen bereitete der Winter hingegen Besuchern des ersten Winterfestes auf dem Güstrower Inselsee. In der Barlachstadt kamen tausende Schlittschuhläufer und Spaziergänger kamen sowohl von Land als auch über den Inselsee, um Bekannte zu treffen, Glühwein und Bratwurst zu genießen oder einfach über das Eis zu schliddern. Die einen waren über dem Eis, die anderen zog es ins eiskalte Wasser: Im Wockersee und in der Elde im Landkreis Parchim stiegen Eisbader am Wochenende ins Wasser.